ESV-Siegen

Chronik

1936

beschlossen die Kollegen Fisch, Baldus, Marx die Brüder Vogt, Metz Vorneberg, Stinne, Neuburger und Feische einen Sportverein zu gründen. Sie nannten ihn: Eisenbahner Sportverein

Die ausgeübten Sportarten waren: Turnen, Leichtathletik und Schießen.

Die Schießmannschaft nahm sogar an Bezirks- und anderen Ausscheidungen teil und brachte es zum Deutschen Bundesbahnmeister 1938 in Berlin.

Als Besitz und Trainingsgelände besaß der ESV das Arenal am Jahnplatz in Siegen. Die Führungskräfte und Mehrheit der Mitglieder des Verein rekrutierte aus Mitarbeiter des damaligen Reichbahn Ausbesserungswerkes.

1947/48

kamen noch die Sportarten: Angeln, Tischtennis und Fußball hinzu.

1959/60

Durch die Rationalisierungsmaßnahmen der DB wurde dem ESV die eigentliche Grundbasis genommen. Das Ausbesserungswerk Siegen wurde geschlossen.

1962/63

Die leer stehenden Lehrwerksstätten der AW Siegen wurde zur Kegelbahnanlage ausgebaut ( 2 Bahnen ). Nun entstand ein steter Aufschwung der neuen Kegelabteilung. Sowohl in der Zunahme der Mitglieder, als auch in der Leistung.

1972

wurde beschlossen, die vorhandene Kegelbahnanlage um 4 Bahnen auf 6 Bahnen zu erweitern einschließlich einer Gaststätte. Doch es sollte anders kommen: Die Anlage wurde einschließlich des Werkes an das Landesstraßenbauamt verkauft und fiel der Hüttentalentlastungsstraße zum Opfer.

1975

Baubeginn einer 4- Bahnen Anlage an der inzwischen stillgelegten, uns von der DB. überlassenen, Bahnhof Siegen Ost. Dieser Bau, der nicht ohne erhebliche Fremdmittel erstellt werden konnte, machte deutlich, zu welchem Risiko der Verein und seine Führung bereit waren und es sein mussten, um den Mitgliedern eine Vereinsheimat zu geben.

Doch auch die Mitglieder trugen ihr Scherflein dazu bei. Anfangschulden von DM 750.000,00 und ein enormer Stundenaufwand der Mitglieder in ihrer Freizeit.

6. September 1975

Beginn des Spielbetriebes und Eröffnung einer Gaststätte im Bahnhofsgebäude.

1979

wurden die größten Aktivitäten des Vereins von der Kegelabteilung übernommen. Das ist inzwischen mehr als 3 Jahrzehnte her, Vergangenheit aber nicht vergessen ist, dass Mitglieder 10.000 Stunden leisteten, um gemeinsam mit Fachfirmen eine kegelsportgerechte Halle zu erstellen und das marode Bahnhofsgebäude innen und außen in ein ansehbares Gebäude zu verwandeln.

Rasten war aber nicht angesagt. Bis heute wurde Jahr für Jahr umgebaut, angebaut und erneuert und unsere 4 -Bahnenanlage voll elektronisch nachgerüstet. Für all dies hat der Verein ca. € 800.000,00 aufgewandt, stellt sich aber seit einigen Jahren schuldenfrei dar.

Aufgrund der geschaffenen Möglichkeiten sind sportliche Erfolge nicht ausgeblieben. Titel zu der Welt-, Deutschen- und Westdeutschen Meisterschaft errangen Mitglieder 2mal schafften die Herren den Aufstieg in die erste Bundesliga.

Gerne benutzt man unsere Halle für Großveranstaltungen; aber auch für die zahlreiche Hobbykegler stehen die Bahnen zur Verfügung.